Artikel-Schlagworte: „Schadensersatz“

LG München I: Schmerzensgeld für Pflegemangel – mangelnde Dekubitusprophylaxe im Krankenhaus

Landgericht I, Urteil vom 14.01.2009, Aktenzeichen: 9 O 10239/04; nicht rechtskräftig – 15.000,00 € Schmerzensgeld – zu dieser Zahlung verurteilte heute die für zuständige 9. Zivilkammer des Landgerichts I die Stadt als Trägerin eines Münchner Krankenhauses. Grund: Zwei Druckgeschwüre infolge mangelnder .

Diesen Beitrag weiterlesen »

Tags:, , , , , , , , , ,

BSozG: Krankenkassen-Vorstand muss für Bilanzmanipulationen Schadensersatz zahlen

Die Beklagte verschob als alleiniger Vorstand der Betriebskrankenkasse () L. Anfang 1997 in der - eine Vielzahl von bereits im Jahr 1996 angefallenen Rechnungspositionen in das Jahr 1997, um das hohe Defizit zu verschleiern und einer Schließung der L. vorzubeugen. Die Passiva in der hätten bei ordnungsgemäßer Verbuchung um ca 5,8 Mio DM höher ausfallen müssen und 1997 zu Beitragssatzerhöhungen geführt. Andere BKKn vereinigten sich in Unkenntnis dieser Manipulationen zum 1. Januar 1998 mit der L. zu einer neuen , der ursprüng­lichen Klägerin. Diese neue übernahm die Beklagte zunächst als Regionalleiterin und beendete die Anstellung nach Aufdeckung der Vorgänge fristlos. Die jetzige Klägerin ist nach weiteren Fusionen Rechtsnachfolgerin der ursprüng­lichen Klägerin. Während das Sozialgericht Halle die Beklagte an­tragsgemäß auf Zahlung von 265.645,94 Euro (Teil einer Gesamtforderung von ca 15,6 Mio DM) wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung der Klägerin verurteilt hat, hat das Landes­sozial­gericht Sachsen-Anhalt auf die Be­rufung der Beklagten hin den Haftungsbetrag auf 51.129,19 Euro reduziert: Zwar habe die Beklagte bei der Anbahnung des An­stellungsvertrages mit der fusionierten Aufklärungspflichten verletzt, doch treffe die -Seite ein mit 4/5 zu bewertendes Mitverschulden.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Tags:, , , , , , ,

BGH: Unterhaltsschaden bei unterbliebenem Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation

Der u.a. für das zuständige VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hatte über die Klage eines Ehepaares gegen die eine Schwangerschaft der Ehefrau betreuende Frauenärztin auf zu entscheiden. Die Eheleute begehrten die Feststellung, dass die beklagte Ärztin ihnen zum Ersatz des Unterhalts für ihr Kind verpflichtet sei, das mit schweren Fehlbildungen der Extremitäten geboren worden war. [...] Die Kläger warfen der Ärztin vor, die Fehlbildungen während der Schwangerschaft pflichtwidrig nicht erkannt zu haben, und machten geltend, die Mutter hätte sich bei Kenntnis der schweren Behinderung für einen rechtlich zulässigen entschieden. [...]

Diesen Beitrag weiterlesen »

Tags:, , , , , ,

BGH: Unterhaltsschaden bei unterbliebenem Abbruch einer Zwillingsschwangerschaft

Der für das zuständige VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hatte über die Klage eines Ehepaares gegen die eine (Zwillings-)Schwangerschaft der Ehefrau betreuenden Frauenärzte auf zu entscheiden. Die Eheleute verlangten den Ersatz des Unterhalts für einen der Zwillinge, der mit schweren Extremitätenfehlbildungen geboren worden war. Sie warfen den Ärzten vor, die Fehlbildungen während der Schwangerschaft schuldhaft nicht erkannt zu haben, und machten weiter geltend, sie hätten sich bei Kenntnis der schweren Behinderung für einen entschieden.
Kernpunkt des Rechtsstreits war die Frage, ob zum Zeitpunkt der Schwangerschaft der Klägerin (1994) ein solcher rechtlich zulässig gewesen wäre. [...]

Diesen Beitrag weiterlesen »

Tags:, , , , , ,