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	<title>medizinrechtler.de &#187; Apotheken</title>
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	<description>Beratung Medizinrecht - Blog aus Kiel</description>
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		<title>BGH: Rabattmodell für den Arzneimittelbezug aus dem Ausland</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 07:31:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[BGH, Urteil vom 12. Januar 2012 &#8211; I ZR 211/10 &#8211; Europa-Apotheke Budapest &#8211; [PM] Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat hat ein von einer Freilassinger Apothekerin betriebenes Rabattmodell für Arzneimittel teilweise für unbedenklich angesehen und die Abweisung der gegen diese Apothekerin gerichteten Klage in diesem Punkt bestätigt. Die Beklagte betreibt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bgh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BGH">BGH</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/urteil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urteil">Urteil</a> vom 12. Januar 2012 &#8211; I ZR 211/10 &#8211; Europa-Apotheke Budapest &#8211; [PM] Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat hat ein von einer Freilassinger Apothekerin betriebenes Rabattmodell für <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> teilweise für unbedenklich angesehen und die Abweisung der gegen diese Apothekerin gerichteten Klage in diesem Punkt bestätigt.</p>
<p>Die Beklagte betreibt eine Apotheke in Freilassing. Sie bietet ihren Kunden an, Medikamente bei einer Apotheke in Budapest zu bestellen und zusammen mit einer Rechnung dieser Apotheke bei ihr in Freilassing abzuholen. Den Kunden verspricht sie dabei einen Rabatt in Höhe von 22% bei nichtverschreibungspflichtigen und von 10% bei verschreibungspflichtigen Medikamenten. Im Falle einer Bestellung lässt die Beklagte die Medikamente zunächst durch einen Großhändler aus Deutschland an die Apotheke in Budapest liefern, von wo aus sie wieder zurückgeliefert werden.</p>
<p><span id="more-354"></span></p>
<p>Auf Wunsch werden die Kunden, die Medikamente auf diesem Wege beziehen, in der Apotheke der Beklagten pharmazeutisch beraten. Die Klägerinnen, die ebenfalls in Freilassing <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a> betreiben, sehen in dem Verhalten der Beklagten &#8211; soweit verschreibungspflichtige <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> abgegeben werden &#8211; einen Verstoß gegen die arzneimittelrechtlichen Preisvorschriften. Soweit die Beklagte sonstige <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> auf diese Weise abgibt, beanstanden die Klägerinnen in erster Linie den Verstoß gegen andere arzneimittelrechtliche Bestimmungen. Mit ihrer beim Landgericht Traunstein erhobenen Klage haben sie die Beklagte auf Unterlassung und Schadensersatz in Anspruch genommen.</p>
<p>Das <strong>Landgericht Traunstein</strong> hat der Klage stattgegeben. Das Oberlandesgericht München hat dieses <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/urteil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urteil">Urteil</a> nur insoweit bestätigt, als die Beklagte Rabatte auf preisgebundene verschreibungspflichtige <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> angeboten hat. Im Übrigen hat das Oberlandesgericht die Klage abgewiesen.</p>
<p>Der <strong>Bundesgerichtshof </strong>hat diese Entscheidung nunmehr bestätigt. Insbesondere hat er in Übereinstimmung mit dem OLG einen Verstoß der Beklagten gegen das <em>arzneimittelrechtliche <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/verbringungsverbot/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verbringungsverbot">Verbringungsverbot</a> des § 73 Arzneimittelgesetz* verneint</em>. Danach dürfen zulassungspflichtige <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> nur unter bestimmten Voraussetzungen nach Deutschland eingeführt werden. Insbesondere ist der <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/versand/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Versand">Versand</a> von Arzneimitteln auch aus dem EU-Ausland an deutsche Endverbraucher nur unter engen Voraussetzungen gestattet, die die hier eingeschaltete Budapester Apotheke nicht erfüllt. Der Bundesgerichtshof hat jedoch einen <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/versand/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Versand">Versand</a> unmittelbar an Endverbraucher im Streitfall verneint. Auch wenn das von der Beklagten praktizierte Modell so ausgestaltet ist, dass sie den Verkauf der bestellten <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> durch die Budapester Apotheke lediglich vermittelt und der Kaufvertrag deswegen zwischen dem deutschen Kunden und der Budapester Apotheke zustande kommt, ist die Beklagte arzneimittelrechtlich als Empfängerin anzusehen, die ihrerseits die Medikamente sodann an die Kunden abgibt. Für die arzneimittelrechtliche Beurteilung ist dabei maßgebend, dass in die Abgabe an den Endverbraucher eine inländische Apotheke eingeschaltet ist, die verpflichtet ist, die Qualität, Eignung und Unbedenklichkeit der auf diese Weise abzugebenden <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> zu prüfen und die Verbraucher bei Bedarf zu beraten. Deswegen ist arzneimittelrechtlich die inländische Apotheke der Beklagten Empfängerin der von der Budapester Apotheke versandten <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a>. Daher hat der Bundesgerichtshof einen Verstoß gegen das <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/verbringungsverbot/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verbringungsverbot">Verbringungsverbot</a> des § 73 AMG verneint.</p>
<p>Im Übrigen ist der Beklagten die Gewährung eines Rabatts im Falle verschreibungspflichtiger <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> von den Vorinstanzen gerade deswegen verboten worden, weil sie die <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> als inländische Apothekerin abgibt. Denn die insoweit anwendbaren arzneimittelrechtlichen Preisvorschriften, die einen solchen Rabatt untersagen, gelten nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts nur im Falle der Abgabe durch inländische <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a>.</p>
<p><strong>Vorinstanzen</strong>: LG Traunstein – <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/urteil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urteil">Urteil</a> vom 11. März 2009 – 2 HKO 2534/08; OLG München – <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/urteil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urteil">Urteil</a> vom 28. Oktober 2010 – 6 U 2657/09 (A&amp;R 2010, 279)</p>
<blockquote>
<h2>*§ 73 Abs 1 Satz 1 und 1a AMG ( <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/verbringungsverbot/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verbringungsverbot">Verbringungsverbot</a> )</h2>
<p>(1) <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a>, die der Pflicht zur Zulassung oder Genehmigung nach § 21a oder zur Registrierung unterliegen, dürfen in den Geltungsbereich dieses Gesetzes nur verbracht werden, wenn sie zum Verkehr im Geltungsbereich dieses Gesetzes zugelassen, nach § 21a genehmigt, registriert oder von der Zulassung oder der Registrierung freigestellt sind und</p>
<p>1. der Empfänger in dem Fall des Verbringens aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum pharmazeutischer Unternehmer, Großhändler oder Tierarzt ist, eine Apotheke betreibt oder als Träger eines Krankenhauses nach dem Apothekengesetz von einer Apotheke eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum mit Arzneimitteln versorgt wird,</p>
<p>1a. im Falle des Versandes an den Endverbraucher das <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> von einer Apotheke eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, welche für den Versandhandel nach ihrem nationalen Recht, soweit es dem deutschen Apothekenrecht im Hinblick auf die Vorschriften zum Versandhandel entspricht, oder nach dem deutschen Apothekengesetz befugt</p>
<p>ist, entsprechend den deutschen Vorschriften zum Versandhandel oder zum elektronischen Handel versandt wird oder (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Pressestelle des Bundesgerichtshofs</p>
<p>Karlsruhe, den 13. Januar 2012</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content of <a href="http://www.kanzlei-exner.de" >admin</a> is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright, unless agreed to by the author(s). (Digital Fingerprint:<br /> röthvSTH25TUJ ölaulw56gfotrwz)</small>
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		<title>BVerwG: Unzulässigkeit der Arzneimittelabgabe über fremdgesteuerte Apothekenterminals</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 14:18:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2010, Az. 3 C 30.09 und 3 C 31.09 &#8211; Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute in zwei Klageverfahren selbständiger Apotheker aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg die Abgabe von Arzneimitteln mittels sog. Apothekenterminals im Wesentlichen für unzulässig erklärt. Mit diesen außen an den Apotheken angebrachten Geräten werden Apothekenwaren einschließlich apotheken- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a>, Urteile vom 24. Juni 2010, Az. 3 C 30.09 und 3 C 31.09 &#8211;  Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute in zwei Klageverfahren selbständiger Apotheker aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg die Abgabe von Arzneimitteln mittels sog. Apothekenterminals im Wesentlichen für unzulässig erklärt. Mit diesen außen an den <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a> angebrachten Geräten werden Apothekenwaren einschließlich <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">apotheken</a>- und rezeptpflichtiger Medikamente durch einen Automaten abgegeben, wobei die Kunden über Videotelefon in Kontakt zu einem Apotheker treten. Dieser berät die Kunden, kontrolliert bei einer Abgabe auf Verschreibung das eingescannte Rezept via Bildschirm und gibt das gewünschte <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> frei. Für die Bedienung der Geräte außerhalb der Öffnungszeiten der <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a> haben die Kläger jeweils Serviceverträge mit einer GmbH geschlossen, die die Arzneimittelabgabe mit angestellten Apothekern über ein Servicecenter organisiert, mit dem die Terminals per Internet verbunden sind. Die Vorinstanzen haben den Einsatz dieser Terminals teils insgesamt, teils nur bei Arzneimitteln, die auf Verschreibung abgegeben werden, als unzulässig angesehen.</p>
<p><span id="more-330"></span></p>
<p>Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Abgabe von Arzneimitteln über ein Apothekenterminal zum einen unzulässig sei, soweit es verschreibungspflichtige und verschriebene <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> betreffe, weil in diesen Fällen den gesetzlichen Dokumentationspflichten des Apothekers nicht genügt werde. Er müsse die Angaben auf dem Rezept bei der Abgabe des Arzneimittels abzeichnen und eventuelle Änderungen unterschreiben; das sei bei einer automatisierten Abgabe über ein Terminal nicht möglich. Zum anderen sei der Betrieb der Abgabeterminals unzulässig, soweit die Geräte nicht von dem Personal der Apotheke, sondern über ein Servicecenter bedient würden. Der Apotheker sei nach dem Apothekengesetz zur persönlichen Leitung der Apotheke in eigener Verantwortung verpflichtet. Damit lasse sich nicht vereinbaren, die Abgabe von Arzneimitteln aus der Apotheke einschließlich der Beratung und Information der Kunden auf einen gewerblichen Dienstleister zu übertragen. In dem Servicevertrag vereinbarte Weisungsrechte des Apothekers gegenüber dem Personal der Serviceagentur seien kein gleichwertiger Ersatz für die Aufsichts- und Kontrollbefugnisse gegenüber dem Personal seiner Apotheke. Die insoweit durch das Apothekengesetz bewirkte Einschränkung der Berufsausübungsfreiheit nach Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes sei durch die vom Gesetzgeber bezweckte Sicherheit der Arzneimittelabgabe gerechtfertigt.</p>
<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a>, PM Nr. 57/2010 vom 24.06.2010</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content of <a href="http://www.kanzlei-exner.de" >RA Exner</a> is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright, unless agreed to by the author(s). (Digital Fingerprint:<br /> röthvSTH25TUJ ölaulw56gfotrwz)</small>
	Tags:<a href="http://www.medizinrechtler.de/category/allgemein/" title="Aktuelle Meldungen" rel="tag">Aktuelle Meldungen</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" title="Apotheken" rel="tag">Apotheken</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/category/apothekenrecht/" title="Apothekenrecht" rel="tag">Apothekenrecht</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" title="Arzneimittel" rel="tag">Arzneimittel</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" title="BVerwG" rel="tag">BVerwG</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/category/urteilssammlung/sonstige/" title="Sonstige" rel="tag">Sonstige</a><br />

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		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BFH, Urteil vom 28.05.09 V R 2/08 &#8211; Mit Urteil vom 28. Mai 2009 V R 2/08 hatte der Bundesfinanzhof (BFH) über die umsatzsteuerrechtlichen Folgen der Rabattgewährung nach § 130a SGB V zu entscheiden. Nach dieser Regelung erhalten Krankenkassen von Apotheken sowie Apotheken von pharmazeutischen Unternehmen einen Abschlag von 6 v.H. auf den Abgabepreis der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bfh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BFH">BFH</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/urteil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urteil">Urteil</a> vom 28.05.09   V R 2/08 &#8211; Mit <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/urteil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urteil">Urteil</a> vom 28. Mai 2009 V R 2/08 hatte der Bundesfinanzhof (<a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bfh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BFH">BFH</a>) über die umsatzsteuerrechtlichen Folgen der Rabattgewährung nach § 130a SGB V zu entscheiden. Nach dieser Regelung erhalten Krankenkassen von <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a> sowie <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a> von pharmazeutischen Unternehmen einen Abschlag von 6 v.H. auf den Abgabepreis der zu Lasten der Krankenkassen abgegebenen <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a>. Diese Rabattgewährung hat auch umsatzsteuerrechtliche Auswirkungen, da sich aufgrund des Rabatts der ursprüngliche Verkaufspreis und damit nach § 17 UStG auch die für Lieferung des Arzneimittels geschuldete Umsatzsteuer mindert.</p>
<p><span id="more-285"></span></p>
<p>Der Abschlag nach § 130a SGB V berechnet sich vom Nettopreis ohne Umsatzsteuer. Zu entscheiden hatte der <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bfh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BFH">BFH</a>, ob es sich auch bei dem nach dem Nettoabgabepreis berechneten Rabatt um einen Nettobetrag (ohne Umsatzsteuer) oder aber um einen Bruttobetrag (einschließlich Umsatzsteuer) handelt. Wird z.B. ein <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> für 100 € zuzüglich Umsatzsteuer von 19 € geliefert, beträgt der Rabattbetrag aufgrund der Berechnung nach dem Nettoabgabepreis 6 €. Würde es sich bei dem Rabattbetrag um einen Nettobetrag handeln, wäre der liefernde Unternehmer berechtigt, die für die Lieferung geschuldete Umsatzsteuer von 19 € um 1,14 € (= 6 € x 0,19) zu kürzen, so dass sich für die Lieferung eine Steuerschuld von 17,86 € ergäbe. Handelt es sich bei dem Rabattbetrag um einen Bruttobetrag einschließlich Umsatzsteuer, mindert sich die Steuerschuld nur um 0,96 € (6 € x 19/119), so dass für die Lieferung eine Steuerschuld von 18,04 € verbleibt. Dieser Streitfrage kommt aufgrund der allgemein nach § 130a SGB V bestehenden Rabattpflicht besondere Bedeutung zu.</p>
<p>Nach dem <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/urteil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urteil">Urteil</a> des <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bfh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BFH">BFH</a> handelt es sich bei dem Rabatt um einen Bruttobetrag. Entscheidend ist hierfür, dass die Summe aus Nettoentgelt und Steuer stets dem Bruttoverkaufspreis entsprechen muss. Dies ist nur dann gewährleistet, wenn der Rabatt als Bruttobetrag behandelt wird. Der nach der Rabattierung verbleibende Bruttoverkaufspreis von 113 € (=119 € abzüglich 6 €) zerfällt in ein Nettoentgelt 94,96 € (= 100/119) und einen Steuerbetrag von 18,04 € (19/119). Wäre der Rabatt demgegenüber als Nettogröße anzusehen, ergäbe sich trotz des Bruttoverkaufspreis von 113 € (=119 € abzüglich 6 €) nur ein Nettoentgelt von 94 € (100 € abzüglich 6 €) und ein Steuerbetrag von 17,86 (=19 € abzüglich 1,14 €). Die Summe aus Nettoentgelt und Steuer von 111,86 € entspricht aber nicht dem Bruttoverkaufspreis von 113 €. Der Rabattbetrag war daher – obwohl er von einem Nettobetrag errechnet wird – als Bruttogröße zu behandeln.</p>
<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bfh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BFH">BFH</a>, PM Nr. 75 vom 19. August 2009</p>
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		<title>BVerwG: Versandhandel mit Arzneimitteln durch Apotheken unzulässig</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 01:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BVerwG 3 C 32.99 &#8211; Urteil vom 19. Oktober 2000 &#8211; Seit einigen Jahren betreiben bestimmte Apotheken einen teilweise bundesweiten Versandhandel mit apothekenpflichtigen Arzneimittel &#8211; insbesondere mit Impfstoffen &#8211; für Arztpraxen, arbeitsmedizinische Dienste, Technische Überwachungsvereine, Justizvollzugsanstalten und weitere Einrichtungen. Das Bundesverwaltungsgericht hat &#8211; in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs &#8211; entschieden, dass dieser Vertriebsweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a> 3 C 32.99 &#8211; <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/urteil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urteil">Urteil</a> vom 19. Oktober 2000 &#8211; Seit einigen Jahren betreiben bestimmte <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a> einen teilweise bundesweiten Versandhandel mit apothekenpflichtigen <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> &#8211; insbesondere mit Impfstoffen &#8211; für Arztpraxen, arbeitsmedizinische Dienste, Technische Überwachungsvereine, Justizvollzugsanstalten und weitere Einrichtungen. Das Bundesverwaltungsgericht hat &#8211; in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs &#8211; entschieden, dass dieser Vertriebsweg § 43 des Arzneimittelgesetzes widerspricht. Im Streitfall hatte die zuständige Gesundheitsbehörde einen Apotheker, der auf telefonische und schriftliche Bestellung Einrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus beliefert, durch Ordnungsverfügung den Vertrieb apothekenpflichtiger <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> im Wege des Versandes oder mittels Zustellung durch Boten untersagt.</p>
<p><span id="more-185"></span></p>
<p>Die dagegen gerichtete Klage hatte in erster Instanz Erfolg, wurde aber im Berufungsverfahren abgewiesen. Mit der Revision macht der Kläger geltend, die Maßnahme verletze sein Grundrecht auf Berufsfreiheit, weil für die Untersagung keine vernünftigen Gründe ersichtlich seien, wenn es um so empfindliche <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> wie Impfstoffe gehe und die Empfänger Ärzte seien.</p>
<p>Dem ist das Bundesverwaltungsgericht nicht gefolgt. Es hat festgestellt, dass der Gesetzgeber im Arzneimittelgesetz den <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/versand/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Versand">Versand</a> apothekenpflichtiger <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> generell ausgeschlossen und dabei nur in engen Grenzen Ausnahmen für die Abgabe von Impfstoffen an sachkundige Einrichtungen zugelassen habe. Diese Regelung sei verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Der großflächige <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/versand/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Versand">Versand</a> apothekenpflichtiger <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzneimittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arzneimittel">Arzneimittel</a> gefährde die Arzneimittelsicherheit. Es sei Sache des Gesetzgebers, die insoweit geltenden Grenzen im Einzelnen festzulegen.</p>
<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a>, PM , Nr. 39/2000</p>
<p>[<strong>Hinweis</strong>: Dieser Artikel entspricht nicht mehr der aktuellen Rechtsprechung und hat die Entscheidungen zu "DocMorris" weiter angeheizt.]</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content of <a href="http://www.kanzlei-exner.de" >RA Exner</a> is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright, unless agreed to by the author(s). (Digital Fingerprint:<br /> röthvSTH25TUJ ölaulw56gfotrwz)</small>
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