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	<title>medizinrechtler.de &#187; Sonstige</title>
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	<description>Beratung Medizinrecht - Blog aus Kiel</description>
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		<title>LArbG Düsseldorf: Keine Kündigung für Chefarzt in kichlichem Krankenhaus bei zweiter Ehe</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 05:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat heute festgestellt, dass die Kündigung eines Abteilungsarztes (Chefarzt) eines Krankenhauses in kirchlicher Trägerschaft wegen dessen erneuter Eheschließung im konkreten Einzelfall unwirksam ist. Die Arbeitgeberin hatte das Arbeitsverhältnis aus diesem Grund am 30.03.2009 zum 30.09.2009 gekündigt. Der dem Arbeitsverhältnis zugrundeliegende Arbeitsvertrag bedingt die Einhaltung der katholischen Glaubens- und Sittenlehre. Der Kläger und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat heute festgestellt, dass die Kündigung eines Abteilungsarztes (Chefarzt) eines Krankenhauses in kirchlicher Trägerschaft wegen dessen erneuter Eheschließung im konkreten Einzelfall unwirksam ist. Die Arbeitgeberin hatte das Arbeitsverhältnis aus diesem Grund am 30.03.2009 zum 30.09.2009 gekündigt. Der dem Arbeitsverhältnis zugrundeliegende Arbeitsvertrag bedingt die Einhaltung der katholischen Glaubens- und Sittenlehre.</p>
<p>Der Kläger und seine erste Ehefrau lebten seit dem Jahre 2005 getrennt. Nachdem diese erste Ehe im März 2008 weltlich geschieden worden war, schloss der Kläger im August 2008 standesamtlich seine zweite Ehe. Anfang 2009 leitete er betreffend die erste Ehe ein kirchliches, derzeit noch nicht abgeschlossenes Annulierungsverfahren ein. Das Arbeitsgericht hat der Klage stattgegeben.</p>
<p><span id="more-343"></span></p>
<p>Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf kam in der heutigen Berufungsverhandlung zu dem Ergebnis, dass das verfassungsrechtlich verbürgte Selbstbestimmungsrecht der katholischen Kirche durch die staatlichen Arbeitsgerichte zu achten ist. Die erneute Eheschließung ist danach an sich ein Pflichtverstoß und als Kündigungsgrund geeignet. Zugleich müssen die Gerichte im Kündigungsschutzverfahren grundlegende staatliche Rechtssätze beachten. Die erkennende Kammer sah den Gleichbehandlungsgrundsatz als verletzt an, weil das <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/krankenhaus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankenhaus">Krankenhaus</a> mit protestantischen und katholischen Mitarbeitern gleiche Arbeitsverträge abgeschlossen hatte. Bei protestantischen Mitarbeitern griff sie bei einer erneuten Eheschließung aber nicht zum Mittel der Kündigung. Zudem kam die Kammer nach der Beweisaufnahme zu dem Ergebnis, dass die Arbeitgeberin bereits seit 2006 von dem eheähnlichen Verhältnis des Arztes wusste und keine arbeitsrechtlichen Maßnahmen ergriff. Nach dem Arbeitsvertrag war bereits dies ein Pflichtverstoß. Es ist unverhältnismäßig, wenn das <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/krankenhaus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankenhaus">Krankenhaus</a> bei längerer Kenntnis von der eheähnlichen Gemeinschaft im Falle der erneuten Heirat des Arztes sofort zum Mittel der Kündigung greift.</p>
<p>Das Landesarbeitsgericht hat die Revision zum Bundesarbeitsgericht zugelassen.</p>
<p>Vorinstanzen: ArbG Düsseldorf, 6 Ca 2377/09, Urteil vom 30.07.2009; LAG Düsseldorf, 5 Sa 996/09, Urteil vom 01.07.2010</p>
<p>PM 01.07.2010 &#8211; Pressestelle LAG Düsseldorf</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content of <a href="http://www.kanzlei-exner.de" >RA Exner</a> is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright, unless agreed to by the author(s). (Digital Fingerprint:<br /> röthvSTH25TUJ ölaulw56gfotrwz)</small>
	Tags:<a href="http://www.medizinrechtler.de/category/allgemein/" title="Aktuelle Meldungen" rel="tag">Aktuelle Meldungen</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arbeitsvertrag/" title="Arbeitsvertrag" rel="tag">Arbeitsvertrag</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/arzt/" title="Arzt" rel="tag">Arzt</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/category/arztrecht/" title="Arztrecht" rel="tag">Arztrecht</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/dusseldorf/" title="Düsseldorf" rel="tag">Düsseldorf</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/krankenhaus/" title="Krankenhaus" rel="tag">Krankenhaus</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/category/krankenhaus-recht/" title="Krankenhaus &amp; Recht" rel="tag">Krankenhaus &amp; Recht</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/kundigung/" title="Kündigung" rel="tag">Kündigung</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/category/urteilssammlung/sonstige/" title="Sonstige" rel="tag">Sonstige</a><br />

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		<title>BVerwG: Unzulässigkeit der Arzneimittelabgabe über fremdgesteuerte Apothekenterminals</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 14:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2010, Az. 3 C 30.09 und 3 C 31.09 &#8211; Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute in zwei Klageverfahren selbständiger Apotheker aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg die Abgabe von Arzneimitteln mittels sog. Apothekenterminals im Wesentlichen für unzulässig erklärt. Mit diesen außen an den Apotheken angebrachten Geräten werden Apothekenwaren einschließlich apotheken- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a>, Urteile vom 24. Juni 2010, Az. 3 C 30.09 und 3 C 31.09 &#8211;  Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute in zwei Klageverfahren selbständiger Apotheker aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg die Abgabe von Arzneimitteln mittels sog. Apothekenterminals im Wesentlichen für unzulässig erklärt. Mit diesen außen an den <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a> angebrachten Geräten werden Apothekenwaren einschließlich <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">apotheken</a>- und rezeptpflichtiger Medikamente durch einen Automaten abgegeben, wobei die Kunden über Videotelefon in Kontakt zu einem Apotheker treten. Dieser berät die Kunden, kontrolliert bei einer Abgabe auf Verschreibung das eingescannte Rezept via Bildschirm und gibt das gewünschte Arzneimittel frei. Für die Bedienung der Geräte außerhalb der Öffnungszeiten der <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a> haben die Kläger jeweils Serviceverträge mit einer GmbH geschlossen, die die Arzneimittelabgabe mit angestellten Apothekern über ein Servicecenter organisiert, mit dem die Terminals per Internet verbunden sind. Die Vorinstanzen haben den Einsatz dieser Terminals teils insgesamt, teils nur bei Arzneimitteln, die auf Verschreibung abgegeben werden, als unzulässig angesehen.</p>
<p><span id="more-330"></span></p>
<p>Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Abgabe von Arzneimitteln über ein Apothekenterminal zum einen unzulässig sei, soweit es verschreibungspflichtige und verschriebene Arzneimittel betreffe, weil in diesen Fällen den gesetzlichen Dokumentationspflichten des Apothekers nicht genügt werde. Er müsse die Angaben auf dem Rezept bei der Abgabe des Arzneimittels abzeichnen und eventuelle Änderungen unterschreiben; das sei bei einer automatisierten Abgabe über ein Terminal nicht möglich. Zum anderen sei der Betrieb der Abgabeterminals unzulässig, soweit die Geräte nicht von dem Personal der Apotheke, sondern über ein Servicecenter bedient würden. Der Apotheker sei nach dem Apothekengesetz zur persönlichen Leitung der Apotheke in eigener Verantwortung verpflichtet. Damit lasse sich nicht vereinbaren, die Abgabe von Arzneimitteln aus der Apotheke einschließlich der Beratung und Information der Kunden auf einen gewerblichen Dienstleister zu übertragen. In dem Servicevertrag vereinbarte Weisungsrechte des Apothekers gegenüber dem Personal der Serviceagentur seien kein gleichwertiger Ersatz für die Aufsichts- und Kontrollbefugnisse gegenüber dem Personal seiner Apotheke. Die insoweit durch das Apothekengesetz bewirkte Einschränkung der Berufsausübungsfreiheit nach Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes sei durch die vom Gesetzgeber bezweckte Sicherheit der Arzneimittelabgabe gerechtfertigt.</p>
<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a>, PM Nr. 57/2010 vom 24.06.2010</p>
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		<title>BVerwG: Begrenzung der Beihilfe für Leistungen der Heilpraktiker rechtswidrig</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 09:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BVerwG, Urteil vom 12.11.2009, Az. 2 C 61.08 &#8211; Entstehen dem Beamten Kosten für die Behandlung durch einen Heilpraktiker, so darf der Dienstherr nicht schematisch nur den Mindestsatz des im April 1985 geltenden Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker als beihilfefähig anerkennen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden. Die Beihilfevorschriften sehen zwar vor, dass auch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a>, Urteil vom 12.11.2009, Az. 2 C 61.08 &#8211; Entstehen dem Beamten Kosten für die Behandlung durch einen <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/heilpraktiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heilpraktiker">Heilpraktiker</a>, so darf der Dienstherr nicht schematisch nur den Mindestsatz des im April 1985 geltenden Gebührenverzeichnisses für <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/heilpraktiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heilpraktiker">Heilpraktiker</a> als beihilfefähig anerkennen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden.</p>
<p><span id="more-323"></span></p>
<p>Die Beihilfevorschriften sehen zwar vor, dass auch für die Leistungen der <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/heilpraktiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heilpraktiker">Heilpraktiker</a> <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/beihilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beihilfe">Beihilfe</a> gewährt werden muss. Sie begrenzen die Beihilfefähigkeit aber auf Beträge, die in einer 1985 durchgeführten Umfrage unter den in der Bundesrepublik niedergelassenen Heilpraktikern als untere Grenze des durchschnittlichen Honorarrahmens ermittelt und seitdem nie fortgeschrieben worden sind. Diese Beträge entsprechen nicht den realen und angemessenen Gebührenforderungen der <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/heilpraktiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heilpraktiker">Heilpraktiker</a>. Die Begrenzung führt bei der Behandlung erkrankter Beamter und ihrer Angehörigen durch <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/heilpraktiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heilpraktiker">Heilpraktiker</a> praktisch zum Beihilfeausschluss. Hierin liegt ein nicht gerechtfertigter Widerspruch zur grundsätzlichen Entscheidung, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/beihilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beihilfe">Beihilfe</a> auch für Heilpraktikerleistungen zu gewähren.</p>
<p>Der Senat hat die Bundesrepublik verpflichtet, über die Angemessenheit der Aufwendungen für Heilpraktikerleistungen unabhängig vom Mindestsatz erneut zu entscheiden.</p>
<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a> 2 C 61.08 &#8211; Urteil vom 12. November 2009</p>
<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a>, PM Nr. 76/2009</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content of <a href="http://www.kanzlei-exner.de" >RA Exner</a> is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright, unless agreed to by the author(s). (Digital Fingerprint:<br /> röthvSTH25TUJ ölaulw56gfotrwz)</small>
	Tags:<a href="http://www.medizinrechtler.de/category/allgemein/" title="Aktuelle Meldungen" rel="tag">Aktuelle Meldungen</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/beamte/" title="Beamte" rel="tag">Beamte</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/beihilfe/" title="Beihilfe" rel="tag">Beihilfe</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" title="BVerwG" rel="tag">BVerwG</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/category/heilberufe-sonstige/" title="Heilberufe (sonstige)" rel="tag">Heilberufe (sonstige)</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/category/patientenrechte/" title="Patientenrechte" rel="tag">Patientenrechte</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/category/urteilssammlung/sonstige/" title="Sonstige" rel="tag">Sonstige</a><br />

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		<title>BAG: Oberärztin/Oberarzt &#8211; neue Eingruppierungsregeln</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 11:42:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[BAG, Urteile vom 9. Dezember 2009, u.a. &#8211; 4 AZR 841/08 &#8211; Der Senat hat über sieben Eingruppierungsklagen entschieden, in denen es um die Eingruppierung als Oberärztin/Oberarzt ging. Sie waren teilweise erfolgreich, wurden aber überwiegend abgewiesen. Dabei hatte der Senat Gelegenheit, die neuen Tarifbestimmungen zu den einschlägigen Tätigkeitsmerkmalen auszulegen. Im Jahre 2006 sind die Tarifverträge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BAG, Urteile vom 9. Dezember 2009, u.a. &#8211; 4 AZR 841/08 &#8211; Der Senat hat über sieben Eingruppierungsklagen entschieden, in denen es um die <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/eingruppierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eingruppierung">Eingruppierung</a> als Oberärztin/Oberarzt ging. Sie waren teilweise erfolgreich, wurden aber überwiegend abgewiesen. Dabei hatte der Senat Gelegenheit, die neuen Tarifbestimmungen zu den einschlägigen Tätigkeitsmerkmalen auszulegen.</p>
<p>Im Jahre 2006 sind die Tarifverträge zwischen dem <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/marburger-bund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marburger Bund">Marburger Bund</a> einerseits und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (<a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/vka/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VKA">VKA</a>) sowie der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (<a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/tdl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TdL">TdL</a>) andererseits in Kraft getreten. Sie sehen erstmals eine eigenständige Entgeltgruppe für Oberärzte vor, deren <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/vergutung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vergütung">Vergütung</a> um bis zu 1.300,00 Euro und damit deutlich über derjenigen für Fachärzte liegt.</p>
<p><span id="more-321"></span></p>
<p>Die Tarifvertragsparteien haben diese <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/eingruppierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eingruppierung">Eingruppierung</a> an die Voraussetzung gebunden, dass einem Oberarzt die medizinische Verantwortung u.a. für einen (<a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/vka/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VKA">VKA</a>: selbständigen) Teilbereich einer Klinik bzw. Abteilung (<a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/vka/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VKA">VKA</a>: ausdrücklich) vom Arbeitgeber übertragen worden ist. Dabei ist unter Teilbereich eine organisatorisch abgrenzbare Untergliederung zu verstehen, die zur Erfüllung eines medizinischen Zweckes auf Dauer mit Personen und Sachmitteln ausgestattet ist. Die Übertragung der medizinischen Verantwortung umfasst ein Aufsichts- und eingeschränktes Weisungsrecht für das unterstellte medizinische Personal in dem zugewiesenen Teilbereich. Im Hinblick auf die allgemeine ärztliche Verantwortungsstruktur und die unterschiedlichen hierarchischen Ebenen ist dabei für eine entsprechende <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/eingruppierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eingruppierung">Eingruppierung</a> erforderlich, dass dem Oberarzt nicht nur Assistenzärzte nachgeordnet sind, sondern in aller Regel auch mindestens ein Facharzt unterstellt ist. Darüber hinaus beinhaltet die Anforderung, die medizinische Verantwortung müsse dem Oberarzt übertragen worden sein, auch, dass dieser für den betreffenden Teilbereich die Alleinverantwortung trägt, ungeachtet der ohnehin bestehenden Letztverantwortung des Chefarztes. Diese medizinische Verantwortung für einen Teilbereich muss in einer dem Arbeitgeber zurechenbaren Weise übertragen worden sein. Eine vor Inkrafttreten der Tarifverträge ausgesprochene „Ernennung“ zum „Oberarzt“ allein hat in aller Regel keine Bedeutung für die tarifgerechte <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/eingruppierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eingruppierung">Eingruppierung</a>.</p>
<p>In einem der entschiedenen Fälle war der Kläger bis zum 31. Januar 2008 an einer Klinik der beklagten Universität als Facharzt für Herzchirurgie beschäftigt und wurde auf Veranlassung der Klinikleitung seit Mai 2006 auf den Arztbriefen, später auch in den Organisationsplänen der Klinik als Oberarzt bezeichnet. Seine Klage auf <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/vergutung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vergütung">Vergütung</a> nach der Entgeltgruppe Ä 3 (Oberärzte) des TV-Ärzte(<a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/tdl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TdL">TdL</a>) blieb zuletzt auch vor dem Bundesarbeitsgericht schon deshalb erfolglos, weil auf seinen wechselnden Stationen nach den jeweiligen Organisationsplänen stets mindestens ein weiterer Oberarzt verantwortlich war. Sein Verweis auf das arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgebot scheiterte daran, dass er nicht im Einzelnen zu Kollegen mit gleichartiger und gleichwertiger Tätigkeit vorgetragen hatte, die &#8211; im Unterschied zu ihm &#8211; die begehrte <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/vergutung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vergütung">Vergütung</a> erhalten.</p>
<p>Vorinstanz: LAG Düsseldorf, Urteil vom 8. August 2008 &#8211; 9 Sa 1399/07 -</p>
<p>BAG, Pressemitteilung Nr. 114/09</p>
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		<title>SG Aachen: Krankenkasse zahlt nicht für Einfrieren von Samenzellen</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 11:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gesetzlich Krankenversicherte haben auch dann keinen Anspruch auf Kostenübernahme des Einfrierens und Lagerns von Samenzellen durch die gesetzliche Krankenkasse, wenn aufgrund einer bevorstehenden Hodenkrebsoperation und Chemotherapie Zeugungsunfähigkeit droht. Die entsprechende Klage eines jungen Mannes hat die 13. Kammer des Sozialgerichts Aachen unter dem Vorsitz von Richter am Sozialgericht Ulrich Irmen am 03.11.2009 abgewiesen (S 12 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesetzlich Krankenversicherte haben auch dann keinen Anspruch auf Kostenübernahme des Einfrierens und Lagerns von Samenzellen durch die gesetzliche <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/krankenkasse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankenkasse">Krankenkasse</a>, wenn aufgrund einer bevorstehenden Hodenkrebsoperation und Chemotherapie <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/zeugungsunfahigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeugungsunfähigkeit">Zeugungsunfähigkeit</a> droht. Die entsprechende Klage eines jungen Mannes hat die 13. Kammer des Sozialgerichts Aachen unter dem Vorsitz von Richter am Sozialgericht Ulrich Irmen am 03.11.2009 abgewiesen (S 12 KR 115/09). Der Kläger hatte sich zur Begründung seiner Klage auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts gestützt, wonach es sich bei den Kosten der sog. &#8220;<a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/kryokonservierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kryokonservierung">Kryokonservierung</a>&#8221; um solche handele, die im unmittelbaren Zusammenhang mit einem Krankheitsfall, nämlich dem Hodenkarzinom, stünden. Sie dienten letztlich der Vermeidung und Minimierung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwartender Behandlungsrisiken, wie etwa <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/zeugungsunfahigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeugungsunfähigkeit">Zeugungsunfähigkeit</a>.</p>
<p><span id="more-319"></span></p>
<p>Dies, so das Sozialgericht Aachen in seiner Urteilsbegründung, lasse sich auf das Recht der gesetzlichen Krankenkassen nicht übertragen. Zwar gelte auch hier, dass zur Krankenbehandlung auch Leistungen zur Herstellung der Zeugungsfähigkeit gehören, wenn diese durch Krankheit oder wegen einer durch Krankheit erforderlichen <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/sterilisation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sterilisation">Sterilisation</a> verloren gegangen ist. Welche Maßnahmen hierfür in Betracht kommen bestimme allerdings der Gemeinsame Bundesausschuss in entsprechenden Richtlinien. In diesen sei die <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/kryokonservierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kryokonservierung">Kryokonservierung</a> ausgeschlossen, weswegen eine Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen ausscheide. Die vom Kläger benannte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts sei ausdrücklich und ausschließlich auf Grundlage des beamtenrechtlichen Beihilferechts in Rheinland-Pfalz ergangen. Der im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehene Ausschluss bestimmter Maßnahmen gelte dort nicht. Eine verfassungswidrige Ungleichbehandlung sei hierin &#8211; so das Sozialgericht Aachen weiter &#8211; aber nicht zu sehen. Dem Gesetzgeber stehe bei der Ausgestaltung verschiedener Leistungssysteme ein weiter Spielraum zu. Darüber hinaus sei aber auch im Beihilferecht des Landes Nordrhein-Westfalen die Übernahme der Kosten für die <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/kryokonservierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kryokonservierung">Kryokonservierung</a> ausgeschlossen.</p>
<p>Gegen das Urteil des Sozialgerichts ist die Berufung zum Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Essen zulässig.</p>
<p>(Sozialgericht Aachen, Urteil vom 03.11.2009, S 13 KR 115/09)</p>
<p>SozG Aachen, PM 11.11.2009, Pressestelle</p>
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		<title>BAG: Freizeitausgleich für Bereitschaftsdienst im Krankenhaus</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 17:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19.11.2009, Az. 6 AZR 624/08 &#8211; Leisten Beschäftigte in einem Krankenhaus eines kommunalen Arbeitgebers Bereitschaftsdienst, steht ihnen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst für den Dienstleistungsbereich Krankenhäuser im Bereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (TVöD-K) Bereitschaftsdienstentgelt zu. Anstelle der Auszahlung dieses Entgelts kann der Bereitschaftsdienst bei Ärztinnen und Ärzten bis zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19.11.2009, Az. 6 AZR 624/08 &#8211; Leisten Beschäftigte in einem <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/krankenhaus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankenhaus">Krankenhaus</a> eines kommunalen Arbeitgebers <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bereitschaftsdienst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bereitschaftsdienst">Bereitschaftsdienst</a>, steht ihnen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst für den Dienstleistungsbereich Krankenhäuser im Bereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (<a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/tvod-k/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TVöD-K">TVöD-K</a>) Bereitschaftsdienstentgelt zu. Anstelle der Auszahlung dieses Entgelts kann der <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bereitschaftsdienst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bereitschaftsdienst">Bereitschaftsdienst</a> bei Ärztinnen und Ärzten bis zum Ende des dritten Kalendermonats durch entsprechende <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/freizeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freizeit">Freizeit</a> abgegolten werden. Bei anderen Beschäftigten ist die Abgeltung nach der tariflichen Regelung nur zulässig, wenn ein Freizeitausgleich zur Einhaltung der Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes erforderlich oder in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung geregelt ist oder der Beschäftigte dem Freizeitausgleich zustimmt.</p>
<p><span id="more-317"></span></p>
<p>Auf Zahlung von Bereitschaftsdienstentgelt iHv. 4.531,50 Euro geklagt hatte eine in dem Klinikum des beklagten Landkreises beschäftigte OP-Schwester. Der Beklagte hatte im März 2006 im Zusammenhang mit einer von der Klägerin gewünschten Aufstockung ihrer Arbeitszeit das Einverständnis mit der Abgeltung der Bereitschaftsdienste im Wege des Freizeitausgleichs zur Voraussetzung der Vertragsänderung gemacht und demgemäß die von der Klägerin im Anspruchszeitraum geleisteten Bereitschaftsdienste durch entsprechende <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/freizeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freizeit">Freizeit</a> abgegolten. Die Klägerin hat gemeint, sie habe dennoch Anspruch auf Bereitschaftsdienstentgelt.</p>
<p>Die Klage hatte in allen Instanzen keinen Erfolg. Die Klägerin hat aufgrund der Abgeltung der von ihr geleisteten Bereitschaftsdienste durch entsprechende <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/freizeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freizeit">Freizeit</a> keinen Anspruch auf Bereitschaftsdienstentgelt. Die nach § 8.1 Abs. 7 <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/tvod-k/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TVöD-K">TVöD-K</a> erforderliche Zustimmung der Beschäftigten zum Freizeitausgleich muss nicht ausdrücklich, sondern kann auch durch widerspruchslose Inanspruchnahme der gewährten <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/freizeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freizeit">Freizeit</a> erklärt werden. Eine solche konkludente Zustimmung der Klägerin lag vor. Auf ihr Einverständnis mit der Abgeltung der Bereitschaftsdienste durch <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/freizeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freizeit">Freizeit</a> vom März 2006 kam es deshalb nicht an.</p>
<p><strong>Vorinstanz</strong>: Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 23. Juni 2008 &#8211; 4 Sa 2/08 -</p>
<p>Dem Senat lagen am selben Tag zwei weitere Verfahren (- 6 AZR 622/08 &#8211; und &#8211; 6 AZR 623/08 -) mit im Wesentlichen gleichgelagerten Sachverhalten zur Entscheidung vor.</p>
<p>BAG, Pressemitteilung Nr. 112/09</p>
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		<title>Kein Bonus bei Verzicht af medizinische Leistungen durch Gesetzliche Krankenkassen</title>
		<link>http://www.medizinrechtler.de/2009/09/arzneimittel-medizinprodukte/redaktion/kein-bonus-bei-verzicht-af-medizinische-leistungen-durch-gesetzliche-krankenkassen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 10:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel / Medizinprodukte]]></category>
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		<description><![CDATA[Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen ihre Versicherten mit einer Bonusregelung nur für gesundheitsbewusstes Verhalten finanziell entlasten. Der Verzicht auf medizinische Leistungen hingegen darf in diesem Rahmen nicht belohnt werden. Dies entschied per Urteil der 1. Senat des Hessischen Landessozialgerichts. Krankenkasse wollte Leistungsverzicht mit höherem Bonus belohnen Eine Betriebskrankenkasse wollte Ende 2007 den Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen ihre Versicherten mit einer Bonusregelung nur für gesundheitsbewusstes Verhalten finanziell entlasten. Der Verzicht auf medizinische Leistungen hingegen darf in diesem Rahmen nicht belohnt werden. Dies entschied per Urteil der 1. Senat des Hessischen Landessozialgerichts.</p>
<p><span id="more-301"></span></p>
<h3><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/krankenkasse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankenkasse">Krankenkasse</a> wollte Leistungsverzicht mit höherem Bonus belohnen</h3>
<p>Eine Betriebskrankenkasse wollte Ende 2007 den Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten um eine Gesundheitsprämie erhöhen. Hiervon sollten Versicherte profitieren, die Präventionsleistungen in Anspruch nehmen, auf weitere Leistungen aber verzichten. Das Bundesversicherungsamt hielt diese Regelung für unzulässig und genehmigte die Satzungsänderung nicht.</p>
<h3>Genehmigung der Satzungsänderung zu Recht versagt</h3>
<p>Die Darmstädter Richter folgten dieser Auffassung und wiesen die Klage der <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/krankenkasse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankenkasse">Krankenkasse</a> ab. Zulässig seien Bonusregelungen, die gesundheitsbewusstes Verhalten fördern. Hierzu gehörten insbesondere Vergünstigungen bei der Inanspruchnahme von Präventionsleistungen. Anders sei dies beim Verzicht auf medizinische Leistungen. Aufgrund der individuellen Fehleinschätzung von Versicherten könnten hierdurch langfristig höhere Kosten entstehen. Damit diene die Gesundheitsprämie nicht dem gesetzgeberischen Ziel, die Gesundheitsvorsorge effizienter zu machen.</p>
<p>Darüber hinaus durchbreche eine Gesundheitsprämie das Prinzip der solidarischen Finanzierung. Danach würden in der gesetzlichen Krankenversicherung Mitglieder grundsätzlich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit belastet. Unabhängig von der Höhe der Beiträge werde voller Versicherungsschutz gewährt. Die Gesundheitsprämie bewirke hingegen faktisch eine Beitragsrückerstattung, die nicht zu Lasten der Solidargemeinschaft fallen darf.</p>
<p>Die Gesundheitsprämie sei daher lediglich unter den strengen Voraussetzungen eines Wahltarifs möglich, innerhalb dessen sie gegenfinanziert werden müsse.</p>
<p>Darmstadt, den 28. Januar 2009, PM 4/09</p>
<p>(Az: L 1 KR 150/08 KL – Die Revision wurde nicht zugelassen.)</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content of <a href="http://www.medizinrechtler.de" >Redaktion</a> is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright, unless agreed to by the author(s). (Digital Fingerprint:<br /> röthvSTH25TUJ ölaulw56gfotrwz)</small>
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		<title>BVerwG: Beschränkte Heilpraktikererlaubnis für ausgebildete Physiotherapeuten</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 15:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BVerwG, Urteil vom 26. August 2009, Az. 3 C 19.08 &#8211; Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute über die Klage eines ausgebildeten Physiotherapeuten entschieden, der die Erlaubnis zur eigenverantwortlichen Ausübung der Heilkunde nach § 1 des Heilpraktikergesetzes beschränkt auf den Bereich der Physiotherapie erstrebt hat, ohne zuvor eine nach dem Heilpraktikerrecht vorgesehene Kenntnisüberprüfung absolvieren zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a>, Urteil vom 26. August 2009, Az. 3 C 19.08 &#8211; Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute über die Klage eines ausgebildeten Physiotherapeuten entschieden, der die Erlaubnis zur eigenverantwortlichen Ausübung der Heilkunde nach § 1 des Heilpraktikergesetzes beschränkt auf den Bereich der Physiotherapie erstrebt hat, ohne zuvor eine nach dem Heilpraktikerrecht vorgesehene Kenntnisüberprüfung absolvieren zu müssen. Der beklagte Freistaat Bayern hat dies abgelehnt, weil die Erlaubnis nur einheitlich und nur nach einer uneingeschränkten Kenntnisprüfung erteilt werden könne. Ein Physiotherapeut dürfe auf seinem Fachgebiet nicht eigenverantwortlich tätig werden. Das Verwaltungsgericht hat den Beklagten zur Erteilung einer beschränkten Erlaubnis ohne weitere Kenntnisprüfung verpflichtet.</p>
<p><span id="more-294"></span></p>
<p>Die dagegen geführte Revision des Beklagten hat vor dem Bundesverwaltungsgericht überwiegend keinen Erfolg gehabt. Der Kläger kann eine auf das Gebiet der Physiotherapie begrenzte Heilpraktikererlaubnis beanspruchen, muss sich allerdings einer eingeschränkten Kenntnisüberprüfung unterziehen. Zur Begründung hat das Bundesverwaltungsgericht im Wesentlichen ausgeführt: Das Berufsbild des Physiotherapeuten sei ebenso wie andere Gesundheitsfachberufe auf eine Krankenbehandlung nach ärztlicher Verordnung ausgerichtet. Die Ausbildung berechtige nicht zur eigenverantwortlichen Ausübung der Heilkunde. Die gesetzliche Fixierung des Berufsbildes stehe andererseits einer eigenverantwortlichen Ausübung der Heilkunde mit den Mitteln der Physiotherapie nicht entgegen, wenn die Voraussetzungen des Heilpraktikergesetzes für die Erteilung einer Erlaubnis erfüllt seien. Diese Erlaubnis könne bei ausgebildeten Physiotherapeuten auf ihr Gebiet beschränkt werden. Es sei im Lichte der Berufsfreiheit aus Art. 12 Abs. 1 GG nicht gerechtfertigt, den Kläger auf den Erwerb einer uneingeschränkten Heilpraktikererlaubnis und damit auf eine umfassende Kenntnisprüfung zu verweisen, wenn er nur auf dem abgrenzbaren Bereich der Physiotherapie tätig werden wolle. Die nach dem Heilpraktikerrecht zum Schutz vor Gesundheitsgefahren vorgeschriebene Prüfung könne zwar nicht gänzlich entfallen, müsse sich aber auf solche Kenntnisse beschränken, die zur eigenverantwortlichen Anwendung von Physiotherapie erforderlich und nicht bereits durch die Berufsausbildung vermittelt worden seien. Dies betreffe in fachlicher Hinsicht die Grenzen der heilkundlichen Tätigkeit im Bereich der Physiotherapie einschließlich ausreichender diagnostischer Fähigkeiten und daneben die für eine nichtärztliche Ausübung der Heilkunde notwendige Berufs- und Gesetzeskunde.</p>
<p><a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/bverwg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BVerwG">BVerwG</a>, PM Nr. 53/2009 vom 26.08.2009, Urteil im Verfahren 3 C 19.08</p>
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		<title>BFH: Pharmarabatt stellt Bruttobetrag dar</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 04:10:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[BFH, Urteil vom 28.05.09 V R 2/08 &#8211; Mit Urteil vom 28. Mai 2009 V R 2/08 hatte der Bundesfinanzhof (BFH) über die umsatzsteuerrechtlichen Folgen der Rabattgewährung nach § 130a SGB V zu entscheiden. Nach dieser Regelung erhalten Krankenkassen von Apotheken sowie Apotheken von pharmazeutischen Unternehmen einen Abschlag von 6 v.H. auf den Abgabepreis der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BFH, Urteil vom 28.05.09   V R 2/08 &#8211; Mit Urteil vom 28. Mai 2009 V R 2/08 hatte der Bundesfinanzhof (BFH) über die umsatzsteuerrechtlichen Folgen der Rabattgewährung nach § 130a SGB V zu entscheiden. Nach dieser Regelung erhalten Krankenkassen von <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a> sowie <a href="http://www.medizinrechtler.de/tag/apotheken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apotheken">Apotheken</a> von pharmazeutischen Unternehmen einen Abschlag von 6 v.H. auf den Abgabepreis der zu Lasten der Krankenkassen abgegebenen Arzneimittel. Diese Rabattgewährung hat auch umsatzsteuerrechtliche Auswirkungen, da sich aufgrund des Rabatts der ursprüngliche Verkaufspreis und damit nach § 17 UStG auch die für Lieferung des Arzneimittels geschuldete Umsatzsteuer mindert.</p>
<p><span id="more-285"></span></p>
<p>Der Abschlag nach § 130a SGB V berechnet sich vom Nettopreis ohne Umsatzsteuer. Zu entscheiden hatte der BFH, ob es sich auch bei dem nach dem Nettoabgabepreis berechneten Rabatt um einen Nettobetrag (ohne Umsatzsteuer) oder aber um einen Bruttobetrag (einschließlich Umsatzsteuer) handelt. Wird z.B. ein Arzneimittel für 100 € zuzüglich Umsatzsteuer von 19 € geliefert, beträgt der Rabattbetrag aufgrund der Berechnung nach dem Nettoabgabepreis 6 €. Würde es sich bei dem Rabattbetrag um einen Nettobetrag handeln, wäre der liefernde Unternehmer berechtigt, die für die Lieferung geschuldete Umsatzsteuer von 19 € um 1,14 € (= 6 € x 0,19) zu kürzen, so dass sich für die Lieferung eine Steuerschuld von 17,86 € ergäbe. Handelt es sich bei dem Rabattbetrag um einen Bruttobetrag einschließlich Umsatzsteuer, mindert sich die Steuerschuld nur um 0,96 € (6 € x 19/119), so dass für die Lieferung eine Steuerschuld von 18,04 € verbleibt. Dieser Streitfrage kommt aufgrund der allgemein nach § 130a SGB V bestehenden Rabattpflicht besondere Bedeutung zu.</p>
<p>Nach dem Urteil des BFH handelt es sich bei dem Rabatt um einen Bruttobetrag. Entscheidend ist hierfür, dass die Summe aus Nettoentgelt und Steuer stets dem Bruttoverkaufspreis entsprechen muss. Dies ist nur dann gewährleistet, wenn der Rabatt als Bruttobetrag behandelt wird. Der nach der Rabattierung verbleibende Bruttoverkaufspreis von 113 € (=119 € abzüglich 6 €) zerfällt in ein Nettoentgelt 94,96 € (= 100/119) und einen Steuerbetrag von 18,04 € (19/119). Wäre der Rabatt demgegenüber als Nettogröße anzusehen, ergäbe sich trotz des Bruttoverkaufspreis von 113 € (=119 € abzüglich 6 €) nur ein Nettoentgelt von 94 € (100 € abzüglich 6 €) und ein Steuerbetrag von 17,86 (=19 € abzüglich 1,14 €). Die Summe aus Nettoentgelt und Steuer von 111,86 € entspricht aber nicht dem Bruttoverkaufspreis von 113 €. Der Rabattbetrag war daher – obwohl er von einem Nettobetrag errechnet wird – als Bruttogröße zu behandeln.</p>
<p>BFH, PM Nr. 75 vom 19. August 2009</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content of <a href="http://www.medizinrechtler.de" >Redaktion</a> is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright, unless agreed to by the author(s). (Digital Fingerprint:<br /> röthvSTH25TUJ ölaulw56gfotrwz)</small>
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		<title>BGH: Zahnarzt-Werbung bei sachlichen Informationen auf Internetseite und einem Gewinnspiel (MacDent)</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 09:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berufsrecht der Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige]]></category>

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		<description><![CDATA[BGH, Urteil vom 26.02.2009, Az. I ZR 222/06 – OLG Schleswig, LG Kiel – Red. Leitsätze: Den Bestimmungen in den freiberuflichen Berufsordnungen, die sich ausdrücklich mit der Zulässigkeit der Werbung befassen, kommt eine auf die Lauterkeit des Wettbewerbs bezogene Schutzfunktion zu. Die Auffassung des Berufungsgerichts, die beanstandete Werbemaßnahme der Beklagten enthalte keine interessengerechte und sachangemessene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BGH, <a title="BGH | Urteil Kein Verbot Zahnarztwerbung" href="http://www.jur-blog.de/abmahnungen/rechtsanwalt/2009-08/bgh-werbung-vom-zahnarzt-mit-gewinnspiel-und-weiteren-informationen-auf-internetseite-erlaubt-macdent/" target="_blank">Urteil vom 26.02.2009, Az. I ZR 222/06</a> – OLG Schleswig, LG Kiel – Red. Leitsätze:</p>
<ol>
<li>Den Bestimmungen in den freiberuflichen Berufsordnungen, die sich ausdrücklich mit der Zulässigkeit der Werbung befassen, kommt eine auf die Lauterkeit des Wettbewerbs bezogene Schutzfunktion zu.</li>
<li>Die Auffassung des Berufungsgerichts, die beanstandete Werbemaßnahme der Beklagten enthalte keine interessengerechte und sachangemessene Information für potentielle Patienten und verstoße daher gegen das Werbeverbot für Zahnärzte, beachtet jedoch nicht die Grenzen, die nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts gemäß Art. 12 Abs. 1 GG für ein berufsrechtliches Werbeverbot bestehen.</li>
<li>Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts fehlt es an der Vermittlung sachlicher Informationen nicht bereits deshalb, weil in der beanstandeten Werbemaßnahme die Tätigkeit der Beklagten nur schlagwortartig umrissen und für weitere Informationen auf die angegebene Internetadresse verwiesen wird.</li>
<li>Die Darstellung der Grundzüge des Konzepts in einprägsamer und leicht verständlicher Form (”Die sieben Brücken der Qualitätssicherung”) im Rahmen der Aufforderung zur Teilnahme an dem Gewinnspiel ist grundsätzlich geeignet, das Interesse von Patienten an dem Unternehmenskonzept der Beklagten sowie an weiteren – über die angegebene Internetadresse verfügbaren – Informationen zu wecken.</li>
</ol>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p>Der BGH hob mit dieser Entscheidung die Urteile der Vorinstanzen LG Kiel, (Entscheidung vom 15.12.2005 – 15 O 139/05) und OLG Schleswig (Entscheidung vom 12.12.2006 – 6 U 11/06) auf. Er erkannte auf eine fehelnde Berücksichtigung der Berufsfreiheit nach Art 12 GG. Dies sei auch bei der Einschränkung von Werbung für Ärzte &#8211; hier: Zahnärzte &#8211; beid er Auslegung der Grenzen eines berufsständischen Verbots zu beachten.</p>
<p>Rechtsanwalt Siegfried Exner, Kiel – Veröffentlichung des Urteils: <a title="Jur-Blog.de | BGH Urteil Zahnarztwerbung (MacDent) - Kiel, SH" href="http://www.jur-blog.de/abmahnungen/rechtsanwalt/2009-08/bgh-werbung-vom-zahnarzt-mit-gewinnspiel-und-weiteren-informationen-auf-internetseite-erlaubt-macdent/" target="_blank">www.jur-blog.de</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content of <a href="http://www.kanzlei-exner.de" >RA Exner</a> is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright, unless agreed to by the author(s). (Digital Fingerprint:<br /> röthvSTH25TUJ ölaulw56gfotrwz)</small>
	Tags:<a href="http://www.medizinrechtler.de/category/allgemein/" title="Aktuelle Meldungen" rel="tag">Aktuelle Meldungen</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/category/arztrecht/berufsrecht-der-arzte/" title="Berufsrecht der Ärzte" rel="tag">Berufsrecht der Ärzte</a>, <a href="http://www.medizinrechtler.de/category/urteilssammlung/sonstige/" title="Sonstige" rel="tag">Sonstige</a><br />

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